BOBTEC : Das Dreirad-Zentrum am Bodensee 10 Jahre länger unabhängig und mobil Achtung : Betriebsruhe vom 14. Aug. bis 4.Sept.
          BOBTEC :  Das Dreirad-Zentrum am Bodensee 10 Jahre länger unabhängig und mobil Achtung : Betriebsruhe vom 14. Aug. bis 4.Sept. 

Hier ein Überblick über meine Grundmodelle 

Die conRad - Rahmen sind ideal, wenn Sie aufgrund körperlicher Einschränkungen kein Zweirad mehr fahren können oder wollen ( wie z.B. bei Behinderung oder altersbedingt ), sich andererseits aber Bewegung an frischer Luft verschaffen und Ihre Unabhängigkeit im Nahbereich bewahren möchten.    

 

Der AVANTI-Rahmen von partmobil  als Variante bis 150 kg Körpergewicht - wie auf dem Bild - und das leichter gebaute DISCO bis 100 kg - auf dem nächsten Bild - mit ihren Motorisierungsvarianten und dem vielseitig möglichen Behinderten-Zubehör sind bis auf ihr Eigengewicht im Fahrverhalten sehr ähnlich.

Dies ist mein  DISCO-Rahmen von Hean  mit einem zugstarken Frontantrieb. Alternativ können auch verschiedene Tretlagermotoren für den Hinterachsantrieb mit vorgeschaltetem Mehrgang-Getriebe eingebaut werden. Ob diese Dreiräder als zulassungsfreies "Pedelec" oder "Kleinkraftrad mit geringer Leistung" betrieben werden, entscheiden Sie nach meiner Beratung.

Unter dem link https://www.youtube.com/watch?v=l6Wx1NCyNvA erklärt Ihnen Herr Büld von Zweirad-Profi in Lohne mit einem kleinen Film die grundsätzlichen Vorteile eines solchen Rahmens. Dieses youtube-VIDEO eines norddeutschen Händlerkollegen ist ganz informativ.

AnthroTech

Das AnthroTech ist ein Sesselrad, kein Liegerad. Es hat einen bequemen Sitz auf Stuhlhöhe und mit der breiten Spur im Blick auch eine phantastische Strassenlage. Sie wählen, ob es als Krankenfahrstuhl, Pedelec, Leichtmofa oder "Kleinkraftrad mit geringer Leistung" von 250 Watt bis 2 kW motorisiert werden soll. Ein starker Hinterradantrieb hat besonders an Steigungen große Vorteile. Meist wird ein Tretlagermotor mit der 3x8-Schaltung verbaut ( = 24 Motorgänge ).

Interessant ist, daß nach der Probefahrt von drei conRad-Probefahrerinnen zwei wegen der intuitiv einfachen Bedienbarkeit, Sicherheit und Bequemlichkeit spontan das AnthroTech wählen, obwohl sie aufgrund des Bildes so einen Rahmentyp für sich noch nie in´s Auge gefaßt hatten und sie am Anfang von Probefahrten bei mir noch nichtmal Interesse am Probesitzen haben ! Die Sicherheit und Bequemlichkeit schlägt meist die Optik. Ich hörte von meinen KundInnen schon öfter : "Die beste Anschaffung der letzten Jahre." Kein Wunder, das AT wird jetzt schon seit über 23 Jahren gebaut. Das erfährt man buchstäblich auch sofort bei einer Probefahrt.

 

Ein Seniorenblitz

Mein Begriff "Seniorenblitz" steht für besonders bequeme, sichere Sessel-Zweiräder. Beim Anhalten stehen die Füße gleich am Boden und das Anfahren kann mittels starker Anfahrhilfe auch ohne eigene Kraft erfolgen. Ein Seniorenblitz-Rahmen ist nicht mit einem Liegezweirad zu vergleichen, das die Älteren zumeist überfordert. Die i.d.R. verbauten Nabenschaltungen können im Stand geschaltet werden und die Motorisierung kann je nach Rahmentyp vom zulassungsfreien 250W-Pedelec-Antrieb bis zur 2 kW-Kleinkraftrad-Leistung  ( mit Mofa-Schild bis 45 km/h ) gewählt werden. Zu den bequemen, sicheren Pedelec-Zweirädern bis 25 km/h gehören u.a. das scooterbike, der Phönix und das Giant revive, die außer mit Radnabenmotoren seit 2013 von mir schon mit den eleganten nachrüstbaren Tretlagermotoren aus- und nachgerüstet wurden. Ein starker Tretlagermotor hat so viele Gänge, wie in der Hinterachse eingebaut sind - d.h., auf Wunsch kann das Rad auch die Eigen-schaften einer Bergziege haben.

 

Kompakte-Elektro-Dreiräder, die u.a. auch besonders bei Kleinwuchs geeignet sind

Für zierliche ältere Menschen und z.B. Kleinwuchs gibt es am Markt noch weniger Angebote als für meine o.a. Anwendungen. Deswegen habe ich dort mal genauer hingesehen und für diese Klientel ein kleines Spektrum zusammengestellt, das Sie meist auch probefahren können. Angefangen vom verkürzten AnthroTech, über das Disco- und Stabilo-Junior bis zum scootertrike smal haben wir vier hochgeeignete Kompakt-Dreiradrahmen, die wir gegenüber der Serienausführung zur Gebrauchswert-Steigerung auch noch selbst modifizieren, je nach Bedarf ganz unterschiedlich motorisieren und ggf. mit Zubehör bei Behinderung ausrüsten. Hier ein Beispiel, das sich nach einer Probefahrt fast von selbst verkauft, weil es so handlich ist :

Das von Bobtec modifizierte DISCO-Junior mit starkem Front- oder Tretlagermotor als DISCO-Medi ist vermutlich das kompakteste Elektrodreirad für Erwachsene am Markt. Gut geeignet, wenn es mit dem Transport- oder Abstellplatz hapert, wie z.B. im Keller, der Garage, im Wohnwagen oder Boot. Geeignet bis 1,6 m Körpergröße ( s. Fahrer auf dem Bild ) und für ältere zierliche Frauen und besonders bei Kleinwuchs. Mit einem Tretlagermotor hat es so viel Motorgänge, wie in der Schaltnabe verwendet werden - meist 7. Genauso gut ist aber auch ein starker Frontmotor geeignet. Natürlich hat es auch ein Differential wie das Standard- DISCO und daran die Hinterachs-Scheibenbremse und dessen breiten, gepolsterten Sitz. Inzwischen verlängern wir den Rahmen vor der Hinterachse auch noch um 12 cm ( oder verwenden vom Hersteller einen modifizierten DISCO-Standard-Rahmen mit Tretlagermotor und die Junior-Hinterachse mit vorn und hinten 16"-Rädern als Medium-DISCO ). Auf dem Bild ist links neben dem Sitz über der Hinterachse auch ein abnehmbarer 36V-15Ah-Akku für min. 45 km Reichweite in der Ebene zu sehen.

Aber da gibt es bei Bobtec für kleinere Menschen auch noch andere Kompaktrahmen wie z.B. ein scootertrike smal, ein verkürztes AnthroTech oder ein Stabilo jun. Die können Sie zum Vergleich i.d.R. auch probefahren.

SCHUBANHÄNGER

Elektrisch angetriebene Ein- und Zweirad-Anhänger für Fahrräder sind etwas Besonderes. Sie sind in der StVZO gar nicht vorgesehen, aber deshalb noch lange nicht unsinnig. Wenn sie mit Sachverstand und ggf. einer pedelec-konformen Funkansteuerung elektrifiziert werden, sind sie weder als einzelnes Teil noch im Verbund als Gespann gefährlich, sondern ein wertvolles, sehr gebrauchs-taugliches Radler-Zubehör. Bei Bobtec werden Sie beraten und ggf. mit den Bausatz-Teilen beliefert. Die technisch ganz einfache Inbetriebnahme erfolgt im öffentlichen Raum aus Haftungsgründen aber eigenverantwortlich. 

Bilder und Details unter dem link "Schubanhänger" oben links.

Zu meinen Preisen :

Da ich i.d.R. individuell angefertigte oder modifizierte Unikate für Behinderte oder Ältere und Betagte liefere, macht es keinen Sinn, für die große Vielfalt wie früher eine komplizierte Preisliste zu entwickeln. Grundsätzlich gilt für Bobtec aber : weil ich kein Ladengeschäft oder Angestellte habe, kann ich günstiger kalkulieren als die meisten meiner Händlerkollegen. Die Preise für die serienmäßigen Grundfahrzeuge, die ich dann nachrüste, sind in großer Vielfalt im internet ersichtlich. Je nach Hersteller können Sie mit nennenswerten Rabatten rechnen. Nach meiner Beratung in Kombination mit Probefahrten und Ihren Anforderungen bekommen Sie ein qualifiziertes Angebot, das Sie beschlafen und mit dem Sie Vergleiche anstellen können.

 

                                   Aber auch meine Preise müssen folgendes finanzieren : 

  • Mehrwertsteuer
  • Einfuhr-Umsatzsteuer und Zölle
  • Gewerbesteuer
  • Einkommensteuer plus Soli
  • meinen angemessenen Stundenlohn 
  • Verpackung, Frachten, Porti
  • Betriebsumlagen, Steuerbearbeitung
  • Abschreibungen auf Vorführräder u.a.
  • Krankenkasse, Unfallversicherung
  • Haftpflicht-Versicherungen, Rechtsschutz
  • Abgaben und Gebühren für Zu- und Ab-Wasser, Strom
  • Müllentsorgung, internet, Telefon/fax u.ä.
  • Gewährleistungen
  • Werbung

         ... und jetzt kommen Sie und wollen auf meine sehr günstigen Endpreise 

       noch einen zusätzlichen, nennenswerten Rabatt.

 

 

Aber ganz ahnungslos darf ich Sie natürlich nicht lassen. Deshalb hier ein paar Richtwerte für 2017 ( natürlich Bruttopreise ) :

 

Ein stark elektrifiziertes Avanti von partmobil startet bei € 5500,

das DISCO von PF mobility und das AnthroTech bei € 4200.

Behindertenspezifische An- und Umbauten und weiteres Zubehör bleiben

zumeist unter € 500. Dagegen sind meine höchstwertigen, sicheren Li-Akkus aus

Sony-Zellen bei größeren Reichweiten als ~35 km Standard ein Preistreiber mit

€ 1,2 / Wh ( V x Ah = Wh, Beispiel : 36V-12,5Ah kosten 540 € ).

Die ( BobYak- ) Elektro-Schubanhänger-Bausätze mit Blei-Vlies-Batterien inclusive pedelec-konformer Funkansteuerung oder für ein Handgas am Zugrad kosten € 1400.

Individuell angefertigte Akkupakete bis 48V Nennspannung und ~50Ah aus höchstwertigen Sony/Konion-LiMnO-Zellen kosten 1,2 €/Wh ( Wh = V x Ah ),

andere fertige Li-Akkus preiswerter je nach Marktlage.

Individuelle Reparaturen, Um- und Nachrüstungen in 2017 zum Stundensatz von 38 €

incl. Kleinmaterial  bezahlen Sie bei der Abholung.

Grundsätzlich bekommen Sie immer eine Rechnung mit ausgewiesener MWSt, die bei Schweizer Kunden entfällt, sofern Sie mir den vom deutschen Zoll abgestempelten Ausfuhrnachweis zurücksenden ( die Schweizer zahlen am Schweizer Zoll bei der Einfuhr dann nur 8% auf meine Netto-Rechnung, Stand 2016 ).

Dreiräder, die mit individuellen Hilfsmitteln als Unikat ausgerüstet werden, können unabhängig von einer Betriebsgenehmigung auch mit 7% MWSt  als Krankenfahrstuhl abgerechnet werden.

 

 

 

 

Und was gibt das leidige Krankenkassenthema her ?

 

Sie benötigen ein Rezept, Attest oder eine Verordnung für ein Hilfsmittel„Krankenfahrstuhl mit Pedalantrieb“ nach der Vorgabe „Bewegung ohne Überanstrengung“. Wenn das Fahrzeug einen therapeutischen Nutzen hat, haben Sie entsprechend § 33 des 5.Sozialgesetzbuches als gesetzlich krankenversicherte Person einen „Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern oder eine Behinderung auszugleichen.“; d.h., ein Mediziner bestätigt den Bedarf, der Händler macht ein angemessenes Angebot und die Krankenkasse bewilligt den finanziellen Teil.

 

Auch Erwachsene haben Anspruch auf ein Dreirad. Das Landessozialgericht Hessen hat ein interessantes Urteil gefällt. Es hat am 17.12. 2009 den Anspruch eines erwachsenen Menschen auf Versorgung mit einem behindertengerechten Dreirad bestätigt. Bereits in der ersten Instanz war die Krankenkasse zur Kostenübernahme aus therapeutischen und funktionellen Gründen verurteilt worden. Die Revision zum Bundessozialgericht wurde nicht zugelassen. Daher ist nunmehr bestätigt, dass nicht nur behinderte Kinder bis 10 einen Anspruch auf die Versorgung mit Dreirädern haben.

 

Begründungen pro Krankenfahrstuhl : Zur dauernden Behandlung bzw.  aus therapeutischen Gründen erforderlich bzw. zur Rehabilitation und zur Pflege von sozialen Kontakten. Die Fahrzeuge sind aufgrund ihrer technischen Ausführung und der möglichen An- und Umbauten für besondere Behinderungen keine Freizeitfahrzeuge, sondern echte Hilfsmittel zur Erfüllung von Grundbedürfnissen ( eine Hilfsmittel-Nr. ist nicht erforderlich ! ). Zu den allgemeinen Grundbedürfnissen zählt auch die Erschließung eines Aktionsradius` von mehreren Kilometern. Anstehende Besorgungen oder Arztbesuche ohne zusätzliche Hilfe    ( wie Begleiter, Taxe und bei ungünstigen ÖPNV- bzw. Straßenverhältnissen ) können mit einem Rollstuhl nicht unter zumutbaren Bedingungen, in angemessenen Zeiten oder zu vertretbaren Kosten erledigt werden. Außerdem entfällt in einem Rollstuhl das außerordentlich wichtige Muskel- und Kreislauftraining, weil der untere Bewegungsapparat nicht aktiv mitarbeitet. Folge u.a. : Frieren in der kalten Jahreszeit. Ein reines Tretfahrzeug kommt nicht infrage, weil im allgemeinen weder die dauerhafte Kraft, noch die Kondition vorhanden ist ( z.B. bei eingeschränkter Herz-/ Lungenfunktion, nach Amputationen, zur Schlaganfall-REHA oder bei Protesenträgern ).

 

Stellen Sie Ihrem behandelnden Arzt die Vorteile eines individuell modifizierten Sesselrades für Ihren Bedarf dar, wahrscheinlich kennt er diesen Fahrzeugtyp noch gar nicht. Drucken Sie sich dazu z.B. ein Bild meiner Räder aus. Es können nach Schlaganfall z.B. alle Bedienelemente auf eine Lenkerseite verlegt werde, Fußschalen mit Klettverschluß-Schnallen gegen Abrutschen der Füße, Oberschenkel- und Wadenstützen gegen Umfallen der Beine, robuste klappbare Armlehnen als Aufstehhilfe und verkürzte, vorverlegte bzw. pendelnde Pedalarme für eine eingeschränkte Beugefähigkeit von Knie oder Hüfte montiert werden. Bei Bedarf gibt es auch ( nachrüstbare ) Pedelec-, e-bike oder Kleinkraftrad-Motorisierungen.

Solche Räder sind meist Unikate, für die es keine Musterprüfungen gibt.

 

Leider sagt die Erfahrung meiner Kunden, daß Sie ( unveränderter Stand seit 2012 ) ohne Einschaltung eines Fachanwalts für Sozialrecht  nicht mehr mit einem Entgegenkommen der Krankenkassen rechnen können. Manchmal sind sie noch bereit, einen genehmigten E-Rollstuhl gegen ein E-Dreirad mit Krankenfahrstuhl-Status zu tauschen, meist auch noch unter Ausschluß der Wartungskosten.

Ein Scooter ist eine Alternative zu einem Elektro-Dreirad. Deren Geschwindigkeiten liegen zwischen der flotten Fußgänger-geschwindigkeit von 6 km/h bis zu 15 km/h, der max. Geschwindigkeit für Krankenfahrstühle.

Ich habe mich auf dem Markt umgesehen und bin bei einem erfahrenen KYMCO-Importgroßhändler für solche Fahrzeuge gelandet. Die Preise bewegen sich deutlich unterhalb derer von individuell ausgerüsteten Elektro-Rädern, weil sie in Asien in Großserie hergestellt und importiert werden. Wenn Sie sich einen Überblick über mögliche Modelle verschaffen wollen, können Sie bei www.aktivdeutschland.de mal ´reinschauen.  

 

 

 

Zur Sicherheit

Haben Sie schon mal daran gedacht, wie Sie Ihre Sicherheit beim Radeln erhöhen können ? In der BRD verunglücken 70 bis 80% der Radfahrer ohne Fremdeinfluss. D.h., schlecht gewartete Radwege und Räder oder eine ganz banale Überforderung wegen mangelnder Praxis und höherer Pedelec-Geschwindigkeit sind die Hauptgründe. Hier ist meine Erfahrung für Sie und die Räder Ihrer Familienmitglieder :

 

1. Verwenden Sie einen großen Mopedspiegel am langen Ausleger mit sphärischem Glas, in dem Sie mit einem schnellen Blick sofort die volle Straßenbreite hinter sich einsehen können. Das verkleinernde Bild sind Sie

meist vom Auto ja schon gewöhnt. 

2. Fahren Sie auch am Tage mit eingeschaltetem Licht - und zwar mit einem Taglichtscheinwerfer ( z.B. aus der Lumotec-Serie von B&M, die können auch direkt am Fahrakku betrieben werden ), der mittels Sensor in der Dämmerung automatisch auf Scheinwerferbetrieb mit min. 70 Lux umschaltet. Es fahren leider zu viele ältere Autofahrer mit einem Star in der Gegend herum. Die sehen Sie ohne so ein helles Taglicht ggf. gar nicht. Wenn Sie mit schmaler Silhouette auch noch dunkel gekleidet z.B. auf der Straßenmitte stehen und in einer Verkehrslücke nach links abbiegen wollen, ist es besonders gefährlich.

3. Es gibt nichts unsichereres als ein verkabeltes Rücklicht an einem wenig gepflegten Rad. Deshalb empfehle ich ein möglichst großflächiges LED-Batterierücklicht, das auch helle Dioden für die Seitenabstrahlung hat ( z.B. das "Permanent" von B&M ), das Serienrücklicht nach StVZO an einem Dynamo können Sie ja immer noch zusätzlich fahren.

4. Achten Sie darauf, daß Sie auch noch in der Dämmerung von allen Seiten gut gesehen werden können. Dazu gehören Reflex-Streifen an Reifen oder -Stäbe in den Speichen, sehr helle Kleidung oder besser eine orangene Warnweste oder eine "Tüte" aus solchem Stoff

( für ~4 € ) über der Sitzlehne Ihres Sesselrades. 

5. Wenn Sie bisher ohne Motorhilfe geradelt sind, werden Sie im Mittel langsamer unterwegs gewesen sein. Bleiben Sie doch bei Ihrer gewohnten langsameren Geschwindigkeit ! Ich beobachte in der Tageszeitung zunehmend, wie sich in unserer Touristengegend am Bodensee die Radunfälle mit Älteren mehren, die mit "unangepasster Geschwindigkeit" unterwegs waren. Auch mit Vorfahrt und auf Radwegen sind 25 km/h im Ort meist noch viel zu viel. 2012 waren es in Münster - der deutschen Radfahrerstadt - zu 60% Unfälle beim Abbiegen, Kreuzen und Einbiegen. Wer Recht hat, bleibt deshalb noch lange nicht schmerzfrei und Fahrpraxis kann man auch mit den heute hervorragend ausgerüsteten Neu-Rädern nicht mitkaufen.

Also : erstmal sachte sachte am Anfang. Und in der Gruppe fährt ein Langsamer vorn - nicht der Konditionsstärkste überfordert die Folgenden.

6. Und was meinen Sie zu einem Helm ? Wenn Sie bei einem Unfall gleich tot sind, tut nichts mehr weh. Was hilft es Ihnen selbst aber, wenn die Autofahrer bei Unfällen mit Radfahrern grundsätzlich eine Mitschuld tragen und wenn deren Haftpflicht dann versucht, Ihnen eine Mitschuld an der Schadenshöhe wegen Fahren ohne Helm anzuhängen oder wenn Sie ein Pflegefall zulasten Ihrer Familie sind weil z.B. der angeschlagene Kopf nicht mehr richtig tickt ? Dann sieht das mit der Eitelkeit ohne Helm schon ganz anders aus.

 

Mit dem letzten Punkt habe ich Sie jetzt hoffentlich nicht geärgert sondern nur nachdenklich gemacht. Mein letzter eigener Sturz anläßlich eines kurzen Werkstatt-Tests ohne Helm hat neben Verletzungen - die inzwischen verheilt sind - eine Uhr, eine Brille, einen Nasenbeinbruch und ein Hörgerät gekostet. Unterm Strich also ein glimpflicher Ausgang. Ich kenne aus meinem Kunden- und Bekanntenkreis aber auch andere Fahrradunfälle, die ganz anders ausgingen.

Und meinen "Seniorenblitz" vom Karikaturisten Hutter anläßlich der Eurobike 2009 will ich Ihnen auch nicht vorenthalten.

Hier finden Sie uns:

Bob Jürgensmeyer

Dipl. Ing. (FH) für Maschinenbau und E-Technik

Ringstr. 21
D - 88697 Bermatingen am Bodensee

Telefon :

( +49 ) 07544 - 912 138

Email : bobjuergensmeyer@aol.com

( zwischen Markdorf und Salem, 

ca. 6 km im Hinterland von Meersburg,

scollen Sie im link Anfahrt in die Karte um meinen Wohnort detaillierter zu zeigen )

Achtung : Betriebsruhe vom 

                   14.8. bis 4.9. 17

Unsere Ansprechzeiten :

werktags von 9-00 bis 18-00 und

für Probefahrten auch nach Terminvereinbarung an allen

Wochentagen incl. Sonntags, weil Ihr Fahrer vielleicht nur am Wochenende Zeit hat.

Ich habe auch meist gebrauchte Räder am Lager, die ich Ihnen gerne individuell anpasse.

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